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Gütekriterien der Eignungsdiagnostik
Wissenschaft und Praxis stimmen darin überein, dass eignungsdiagnostische Instrumente Qualitätsansprüche erfüllen müssen.
Es ist technisch absolut möglich, eine Symphonie als Luftdruckkurve darzustellen. Was sagt es uns über gute Musik?Albert Einstein
Arnold et al. (2005; vgl. Kersting & Heyse, 2004; Häcker et al., 1998) führen verschiedene Kriterien an, um die Güte und Qualität eines diagnostischen Verfahrens umfassend zu beurteilen. Im Folgenden wird der Predictive Index anhand dieser, der klassischen psychologischen und weiterer diagnostischer Gütekriterien eingeordnet.
Es existiert eine große Zahl unabhängiger Forschungsarbeiten über den Nutzen, die Bedeutung für die Arbeit, die Verlässlichkeit und Gültigkeit des Predictive Index (siehe auch den Beitrag zum PI in Sarges & Wottawa, 2004, Wirtschaftspsychologische Testverfahren, S. 639). Alle Tests, Studien und Entwicklungen zum System stehen in Übereinstimmung mit den Vorgaben und Leitlinien der US Equal Employment Opportunity Commission (EEOC), der American Psychological Association (APA) und der Society of Industrial and Organizational Psychology (SIOP).
Objektivität
In der Anwenderschulung werden umfangreiche Hinweise zur Durchführung gegeben. Bei Beachtung der Durchführungsempfehlungen ist die Durchführungsobjektivität sehr leicht erreichbar, zumal während der Durchführung keine Interaktion zwischen Kandidat und Anwender erforderlich ist. Auswertungsobjektivität ist aufgrund der automatisierten Auswertung ebenfalls gegeben. Die Interpretationsobjektivität ist bei geschulten Anwendern sehr hoch (> ,80; vgl. Sarges & Wottawa, 2004).
Reliabilität
Sowohl die interne Konsistenz der Items (,82 bis ,87) als auch die Reliabilität der Untersuchungen von 2009 und 2011 zeigen überdurchschnittlich gute Werte, auch nach zwei Jahren (,73 bis ,87). Auch in der Test-Halbierungsreliabilität erzielt der Predictive Index sehr gute Werte (Perry & Lavori, 1983).
Validität
Der Predictive Index ist zwei Mal mit dem 16PF konstruktvalidiert und zuletzt 2010 mit dem Big-Five-Verfahren (0,61 bis 0,63 bei den vergleichbaren Dimensionen). 326 kriterienbezogene Validitätsstudien belegen die Aussagekraft des Verfahrens statistisch.
Fairness
Fairness, Legalität und Zumutbarkeit werden erhöht durch die Methodik der freien Wahl. Sie gewährt, dass ein Kandidat frei und wahrheitsgemäß antworten kann und nicht wie in vielen anderen Verfahren zu Antworten gezwungen wird. Ein Kandidat wird auch nicht zu ethisch fragwürdigen Aussagen gezwungen, die Würde oder Intimsphäre berühren könnten. Der Predictive Index ist frei von Diskriminierung: weder Alter noch Geschlecht, Religion oder ethnische Herkunft beeinflussen das Ergebnis, in inzwischen 67 validierten Sprachen.
Ökonomie
Nach Lienert und Raatz (1998, S. 12) ist ein Test dann ökonomisch, wenn er eine kurze Durchführungszeit beansprucht, wenig Material verbraucht, einfach zu handhaben, als Gruppentest durchführbar sowie schnell und bequem auszuwerten ist. Auf Basis dieser Kriterien ist der Predictive Index als hoch ökonomisch einzuschätzen.
Nützlichkeit
Die Wirtschaftlichkeit und Nützlichkeit des Verfahrens zeigt sich durch die Möglichkeit, das System als hauseigenes, unlimitiert und in breiter Anwendbarkeit nutzbares Instrument einzusetzen. Kandidaten und Anwender bescheinigen dem Predictive Index übereinstimmend hohe Werte in der Relation von Zeit zu Aussagequalität wie auch in der Kosten-Nutzen-Relation.
DIN 33430
33430
Eignungsdiagnostik hat in Deutschland eine Norm.
Was die DIN 33430 fordert, für wen sie gilt und worauf Sie bei der Auswahl eines Verfahrens achten sollten.
DIN 33430 verstehenKennenlernen
Führen Sie den Predictive Index selbst einmal durch.
Die eindrücklichste Möglichkeit, das Verfahren kennenzulernen, ist die eigene Durchführung. Sie erhalten von uns ein kostenfreies telefonisches oder persönliches Auswertungsgespräch von etwa einer halben Stunde, inklusive schriftlicher Auswertung.
